Verteidiger fordert Freispruch für VBL-Chauffeur

Ein Chauffeur der Verkehrsbetriebe Luzern VBL musste sich gestern vor dem Bezirksgericht Kriens verantworten. Hintergrund ist eine tödliche Kollision in Kriens im Mai 2010 zwischen einem Bus und einem Velofahrer. Die Staatsanwaltschaft warf ihm fahrlässige Tötung vor. Das Gericht soll den Chauffeur deshalb zu einer bedingten Geldstrafe von 12‘000 Franken und einer Busse von 3‘000 Franken verurteilen. Der Chauffeur habe beim Überholen den Velofahrer gestreift. Dieser sei deshalb umgefallen. Beim Sturz hat er sich schwer verletzt und ist drei Wochen später gestorben. Die Verteidigung verlangte dagegen einen Freispruch. Es sei nicht klar, ob der Bus wirklich in den betrunkenen Velofahrer fuhr oder umgekehrt. Wann das Bezirksgericht Kriens das Urteil verkündet ist noch unklar.

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  1. Verteidiger fordert Freispruch für VBL-Chauffeur. Audio: Mario Gutknecht

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