Schicksal der nachrichtenlosen Vermögen weiter ungewiss

<p>Im Bundeshaus muss weiter über die nachrichtenlosen Vermögen diskutiert werden</p>

Die Bundesversammlung muss sich weiterhin damit auseinandersetzen, wie mit den nachrichtenlosen Vermögen auf Schweizer Banken umgegangen werden soll. Der Ständerat will, dass die Banken solche Vermögen liquidieren können, wenn sich nach einer Publikation innert 50 Jahren keine berechtigte Person oder Institution meldet. Der Erlös würde dem Bund zufallen. Der Nationalrat hingegen beharrt auf einem zweistufigen Verfahren. Demnach könnten Berechtigte noch während 50 weiteren Jahren beim Bund einen Anspruch geltend machen. Die Summe der nachrichtenlosen Vermögen wird auf 400-600 Millionen Franken geschätzt.

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