Bundesgericht benachteiligt Schweizer gegenüber EU-Bürger

<p>Schweizer können ihre ausländische Familie nicht so einfach in die Schweiz holen</p>

Schweizer Bürger sind beim Nachzug von ausländischen Familienangehörigen weiter schlechter gestellt als EU-Bürger. Das Bundesgericht fügte sich dem letzjährigen Entscheid des Parlaments und verwehrte einem Schweizer den Nachzug seiner bosnischen Mutter. Bei Schweizern sei diesbezüglich das Asländergesetz massgebend, bei EU-Bürgern das Freizügigkeitsabkommen. Das Problem wird „Inländerdiskriminierung“ genannt. Die Richter argumentierten, sie seien nicht zuständig das Ausländergesetz entsprechend anzuspassen. Das Bundesgericht hofft jetzt auf eine parlamentarische Lösung der „Inländerdiskriminierung“.

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