Frühlingswetter ermöglicht Prognosen von Hitzewellen im Sommer

Bei längerer Trockenheit im Frühling drohen im Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit Hitzewellen. Diesen Zusammenhang haben Forscher der ETH Zürich nachgewiesen. Bei gut durchtränkter, feuchter Erde verdunstet Wasser, wodurch die Sonneneinstrahlung im Sommer die Atmosphäre nicht so rasch aufheizen kann wie bei trockenen Böden. Mit Angaben über die Bodenfeuchte könnten somit Hitzewellen schon Monate im Voraus vorhergesagt werden. Die Forscher empfehlen deshalb, dass solche Daten zukünftig in die Wettervorhersagen einfliessen sollten. So könnten sich betroffene Gebiete besser auf Hitzewellen vorbereiten.

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