CS-Mitarbeiter reicht Strafanklage bei Bundesanwaltschaft ein

Die Herausgabe von persönlichen Daten Schweizer Bankangestellter an US-Behörden hat ein weiteres juristisches Nachspiel. Ein Mitarbeiter der Grossbank Credit Suisse hat Strafanklage bei der Bundesanwaltschaft gegen die Bank eingereicht. Der Anwalt des Bankangestellten geht davon aus, dass weitere solche Strafklagen folgen werden. Mit der Herausgabe der Daten hätten die Banken die Persönlichkeitsrechte der Angestellten verletzt. So sei es für die Banker schwieriger geworden, ins Ausland zu verreisen. Die Credit Suisse wies darauf hin, dass seit rund vier Monaten keine Schweizer Bankangestellten von den USA angeklagt worden seien.

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