Datenschützer kritisiert Lieferung von Mitarbeiterdaten

<p>Datenschützer Hanspeter Thür.</p>

Der eidgenössische Datenschützer nimmt es nicht hin, dass die Schweizer Banken Daten von Mitarbeitern in die USA lieferten. Datenschützer Hanspeter Thür droht sogar damit, vor Gericht dagegen vorzugehen. Er habe Zweifel, dass die Herausgabe der Mitarbeiterdaten rechtens gewesen sei, sagte Thür gegenüber mehreren Zeitungen. Thür hat den elf betroffenen Banken einen Brief geschrieben. Darin teilte Thür den Banken mit, dass er die Rechtmässigkeit der Datenlieferung überprüfe. Bis die Prüfung abgeschlossen ist, sollen sie keine neuen Daten an die USA liefern.

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