Keine systematischen DNA-Proben bei Asylbewerbern

Eine DNA-Kartei für Asylbewerber ist vom Tisch. Die Konferenz der kantonalen Justiz-und Polizeidirektoren will einen entsprechenden Vorschlag nicht mehr weiterverfolgen. Grund seien grösste rechtliche Bedenken, wie der Generalsekretär nach einer Sitzung zum Thema mitteilte. Schon heute würden in Verdachtsfällen DNA-Proben entnommen, es systematisch auf alle Asylsuchenden anzuwenden, sei aber nicht angemessen. Ausserdem wäre dies zu teuer und zu aufwändig. Die Idee, die DNA aller Asylbewerber zu erfassen, hatte der Polizeidirektor des Kantons Jura in der Sonntagspresse lanciert. So wollte er helfen, die Kriminalität zu bekämpfen.

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