Behörden können Spiel bei Gewalt abbrechen

Immer mehr Kantone wollen die Gewalt am Rande von Sportveranstaltungen nicht mehr hinnehmen. Heute hat das Zürcher Kantonsparlament den Beitritt zum Hooligan-Konkordat beschlossen. Damit können die Behörden etwa ein Spiel abbrechen, wenn Pyros gezündet wurden oder wenn der Veranstalter gegen Auflagen beim Alkoholverkauf verstiess. Zudem muss sich jeder Besucher einer Sportveranstaltung ausweisen können. In der Zentralschweiz hat das Kantonsparlament von Uri dem Beitritt zum Hooligan-Konkordat bereits zugestimmt. In Luzern muss das Parlament das Geschäft noch behandeln.

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