Schnee für Skispringen übersommert

Die Organisatoren des Weltcup-Skispringens in Engelberg haben für die Präparation der Anlage erstmals Schnee übersommert. Dazu wurden im vergangenen Winter rund 1000 Kubikmeter Kunstschnee produziert. Dieser wurde mit einer Folie und Holzschnitzel abgedeckt, um das Schmelzen möglichst zu verhindern. Wie das Zentralschweizer Wirtschaftsportal ROI meldet, kann mit diesem Schnee die Anlaufspur der Schanze in diesem Jahr problemlos hergerichtet werden.

Die Durchführung des Skispringens Mitte Dezember werde so erleichtert, bestätigte der Schanzenchef in Engelberg, Albin Amstutz, auf Anfrage von Radio Pilatus. In den vergangenen Jahren habe es manchmal zu wenig Schnee gehabt oder es sei sogar zu wenig kalt gewesen, um Kunstschnee zu machen. Dieses Problem habe man nun weitgehend behoben. Das Projekt kostete die Organisatoren rund 25'000 Franken.

Audiofiles

  1. Schnee für Skispringen Engelberg übersommert. Audio: Matthias Oetterli

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