Nordrhein-Westfalen hat wieder Datenträger gekauft

Das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen hat erneut einen Datenträger zu mutmasslichen Steuerdelikten gekauft. Darauf befinden sich gemäss einer Meldung des Zürcher Tages-Anzeigers Informationen deutscher Kunden der Grossbank UBS. Laut Angaben der Bochumer Staatsanwaltschaft enthält der Datenträger Informationen zu Stiftungen und Kapitalanlagen mit einem Volumen von 3,5 Milliarden Franken. Dabei hätten Ermittler Steuerhinterziehungen in Höhe von 200 Millionen Euro aufgedeckt. Die CD sei von Nordrhein-Westfalen im vergangenen Sommer für 3,5 Millionen Euro gekauft worden. Deutschlandweit hat es laut der Süddeutschen Zeitung seit dem Kauf der ersten CD, 2007, geschätzte 40 000 Selbstanzeigen gegeben.

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