Vorerst keine ID-Kontrollen an FCL-Heimspielen

Kanton Luzern wartet mit Umsetzung des verschärften Hooligankonkordats

An den Heimspielen des FC Luzern wird es vorläufig doch keine systematischen Intimkontrollen und elektronischen Zutrittskontrollen geben. Der Kanton Luzern wendet das neue Hooligankonkordat vorerst nicht an. Er reagiert damit auf eine entsprechende Beschwerde, die beim Bundesgericht hängig ist. Damit bleibe vorläufig alles beim Alten und Bewährten, sagt die Luzerner Justiz- und Sicherheitsdirektorin Yvonne Schärli: Man sei bisher beim FCL nicht schlecht gefahren, mit einer konsequenten Fantrennung zum Beispiel, oder mit Extrazügen.

Das verschärfte Hooligankonkordat war vom Kanton Luzern im Januar in Kraft gesetzt worden. Mitte Februar reichten Fussballfans Beschwerde beim Bundesgericht ein. Die Fans klagten, das Konkordat beeinträchtige verschiedene Grundrechte der Zuschauer.

Der FC Luzern begrüsst den neuen Entscheid. Man habe sich zwar auf das Szenario "verschärfte Kontrollen" vorbereitet. Nun gebe es aber sicher weniger Probleme bei den Eingängen.

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  1. Vorerst keine ID-Kontrollen an FCL-Heimspielen. Audio: Tommy Durrer

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