Täter an Schussverletzung gestorben

Mutmasslicher Vorbesitzer der Tatwaffe festgenommen

<p>Täter an Schutzverletzung gestorben.</p>

Nach der Bluttat in der Holzverarbeitungsfirma Kronospan in Menznau vom vergangenen Mittwoch ist klar: Der Täter ist an einer Schussverletzung gestorben. Er sei bereits tot gewesen, als die Polizei eingetroffen sei. Wie es zu dieser Schussverletzung kam sei allerdings noch unklar und werde untersucht, teilt die Luzerner Staatsanwaltschaft mit.

Auch der Tatablauf und das Motiv des Täters seien noch offen und würden nun abgeklärt. Wichtige Einvernahmen von verletzten Opfern hätten aufgrund ihres Gesundheitszustandes noch nicht durchgeführt werden können.

Fünf verletzte Opfer seien sich noch in Spitalpflege, heisst es weiter. Alle würden Schussverletzungen aufweisen. Zwei Personen befänden noch in kritischem Zustand.

Täter war der Polizei bekannt
Der 42-jährige Mann sei im Jahr 1998 vom Luzerner Kriminalgericht wegen Raubes zu 1 Jahr Gefängnis verurteilt worden, teilt die Staatsanwaltschaft weiter mit.

Der 42-Jährige sei im Kosovo geboren. Bevor er eingebürgert wurde gelangte er 1991 als Asylbewerber in die Schweiz. Später sei er eingebürgert worden. Der Täter sei verheiratet und Vater von drei Kindern gewesen.

Mutmasslicher Vorbesitzer der Tatwaffe festgenommen
Im Zusammenhang mit der Tatwaffe sei der mutmassliche Vorbesitzer der Tatwaffe (Sphinx, Modell AT 380) festgenommen worden. Es gehe darum zu klären, wie die Waffe vom Eigentümer zum Täter gelangte. Beim Festgenommenen handle es sich um einen 43-jährigen Mann aus dem Kanton Obwalden.

Bei der Schiesserei am Mittwoch sind 3 Personen am Tatort ums Leben gekommen. Eine weitere Person erlag später im Spital ihren Verletzungen.

Audiofiles

  1. Täter von Drama in Menznau an Schussverletzung gestorben. Audio: Tommy Durrer

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