Forscher züchten Labor-Haut

Im Sommer werden erste Kinder damit behandelt

Forscher des Kinderspitals Zürich haben erstmals menschliche Haut hergestellt. Im Sommer werden die ersten Kinder mit Verbrennungen damit behandelt, teilte die Universität Zürich mit. Zuerst wird im Labor ein Stückchen Haut des Patienten in Schichten zerteilt und dann in ein Gel eingelegt. Dort vermehren sich die Hautzellen zu richtigen Hautstücken. Bisher nahmen die Ärzte bei Verbrennungen meistens Haut vom Kopf des Patienten. Da natürlich nicht alle Hautschichten transplantiert werden können, entstehen bei dieser Methode Narben. Die künstlich erzeugte Haut ist jedoch komplett und fügt sich entsprechend nahtlos ein.

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