Wer den Stinkefinger zeigt, ist mitschuldig

Bundesgericht stützt Entscheid der Unfallversicherung

<p>Wer jemandem als Beleidung den Mittelfinger zeigt, ist laut Bundesgericht mitschuldig, wenn er danach verprügelt wird.</p>

Wer jemandem als Beleidung den Mittelfinger zeigt, ist mitschuldig, wenn er danach verprügelt wird. Zu diesem Schluss kommt das Bundesgericht in einem Urteil. Ein 34-jähriger Autolenker hatte vor fast drei Jahren in einem Parkhaus in Zürich zwei jungen Männern nach einer Provokation den sogenannten Stinkefinger gezeigt. Danach rissen die beiden den Mann aus seinem Auto und verprügelten ihn so stark, dass er vorübergehend arbeitsunfähig wurde. Die Unfallversicherung halbierte danach die Taggelder, weil er mitschuldig war am Vorfall. Das Bundesgericht stützte nun diesen Entscheid.

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