Aufregung wegen angeblichem Raketenabschuss

Japanischer Beamter verwechslet Warnungen

Im Zusammenhang mit der Korea-Krise hat am Morgen in Japan ein Beamter für Aufregung gesorgt. Er verschickte versehentlich eine vorsorglich vorbereite Warnung an die Flughäfen, dass Nordkorea eine Rakete abgefeuert habe. Der Beamte wollte eigentlich eine Erdbebenwarnung versenden, verwechselte die Warnungen dann aber.

87 Flughafenbüros landesweit waren von der Falschmeldung betroffen. Zwar wurde diese nach sechs Minuten zurückgezogen, doch wurde mindestens ein Inlandsflug wegen des Fehlers verschoben.

Angesichts der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel und den anhaltenden Drohungen aus Nordkorea ist auch Japan in erhöhter Alarmbereitschaft. Nordkorea drohte Japan gestern mit einem Vergeltungsschlag, sollte sich Tokio in einen möglichen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel einmischen. Zwar kündigte Pjöngjang bislang offiziell keinen Abschuss
an, Beobachter rechnen aber mit einem Raketenstart in den Tagen rund um den Geburtstag von Staatsgründer Kim Il Sung am Montag.

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