Teenager verschicken Nacktfotos

"Sexting" heisst das neue Phänomen

Ein neues Jugendphänomen hat die Zentralschweiz erreicht. Teenager schicken sich via Handy gegenseitig Nacktfotos zu. „Sexting“ nennt sich das Phänomen. Wie die „Zentralschweiz am Sonntag“ aufgrund von Angaben der Luzerner Opferberatungsstelle berichtet, breite sich „Sexting“ aus wie eine Lawine. Häufig handle es sich dabei um eine Art Mutprobe.

Allerdings sei die Gefahr gross, dass Teenager mit den Nacktbildern erpresst werden. Es wird damit gedroht, die Bilder ins Internet zu stellen. Im Extremfall könne der Druck auf erpresste Teenager so gross werden, dass es sogar zu Suizid kommen könnte. Laut der „Zentralschweiz am Sonntag“ hat die Luzerner Jugendanwaltschaft bisher rund ein Dutzend Fälle von „Sexting“ behandelt.

Kommentieren

comments powered by Disqus