Verbote für Asylsuchende in Bremgarten sorgen für heftige Diskussionen

Asylzentrum in Bremgarten seit gestern eröffnet

Das gestern eröffnete Asylzentrum in Bremgarten im Kanton Aargau sorgt für heftige Diskussionen. Für die Bewohner des Zentrums gelten strenge Auflagen. So dürfen diese während der Woche gewisse Gebäude und Einrichtungen der Stadt nicht betreten, etwa Schul- und Sportanlagen, das Freibad, die Bibliothek oder auch die örtlichen Kirchen. Diese Auflagen sorgen nicht nur bei Juristen für Kopfschütteln, auch Kirchenvertreter wehren sich. Er habe nichts von diesem Verbot gewusst, sagte etwa Ueli Hess, Diakon von Bremgarten gegenüber der Nachrichtensendung 10 vor 10 und sprach sich vehement gegen diese Verbote aus. Die Stadt Bremgarten hatte sich bereit erklärt, bis zu 150 Asylsuchende aufzunehmen. Dies jedoch nur aufgrund von entsprechenden Zugeständnissen des Bundes, den Asylbewerbern den Zugang zu gewissen öffentlichen Einrichtungen verwehren zu können.

Audiofiles

  1. Diskussion wegen strengen Regeln für Asylbewerber in Bremgarten. Audio: Matthias Oetterli

Kommentieren

comments powered by Disqus