Unwetter auf Sardinien fordert 18 Todesopfer

Weitere starke Regenfälle nicht ausgeschlossen

Bei schweren Unwettern auf der Mittelmeerinsel Sardinien sind mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Medien berichteten von bis zu 17 Toten. Noch immer sind ganze Orte von der Aussenwelt abgeschnitten, dort ist die Lage nach wie vor unklar.

Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Rettungskräfte waren die ganze Nacht im Einsatz. Die Höhe der Schäden ist noch unklar. Die Schlechtwetterfront "Cleopatra" hatte sintflutartige Regenfälle gebracht und Flüsse über die Ufer treten lassen. In Olbia war mit 93 Liter Regen auf einen Quadratmeter in 24 Stunden die sonst üblich Gesamtniederschlagsmenge für den Monat November überschritten. Sonst fallen im November durchschnittlich 76 Liter pro Quadratmeter.Die Wetterdienste sagten weitere Regenfälle für die Region voraus.

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  1. Unwetter auf Sardinien fordert 17 Todesopfer. Audio: Mario Stauber

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