Regierung verteidigt die Finanzierung der Moskau-Reise

Finanzierung mit Lotteriegeldern bleibt politisch umstritten

<p>Der Luzerner Regierungsrat Robert Küng verteidigt die Finanzierung der Russlandreise vom vergangenen November</p>

Die Luzerner Regierung verteidigt die Finanzierung einer Moskau-Reise im vergangenen November. Damals reiste eine hochrangige Delegation aus Politik, Wirtschaft und Tourismus nach Russland Diese Reise wurde unter anderem mit 290‘000 Franken aus dem Lotterie-Fonds finanziert.

Obwohl Lotterie-Gelder gemäss Bundesverfassung nur für gemeinnützige Zwecke verwendet werden dürfen, habe man richtig gehandelt, so der Luzerner Wirtschafts-Direktor Robert Küng gegenüber Radio Pilatus. Die Regierung besteht auf dem vorwiegend kulturellen Charakter der Reise. So sei die Delegation auch nicht vom Wirtschaftsdirektor, sondern vom Regierungspräsidenten und vom Bildungs- und Kulturdirektor angeführt worden. Die Reise habe das Ziel gehabt, Luzern als aussergewöhnliche Destination vorzustellen und zu vermarkten.

Die Grünen hatten in einem Vorstoss verschiedene Fragen zur Finanzierung der Moskau-Reise gestellt. Mit den Antworten der Regierung sind die Grünen nicht zufrieden. Besser wäre es laut den Grünen, wenn künftig ein unabhängiges Gremium über die Verteilung der Lotterie-Gelder entscheidet und nicht die Regierung selber.

Audiofiles

  1. Finanzierung der Moskau-Reise bleibt umstritten. Audio: Adrian Derungs

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