Einbrecher von Luzerner Kantonsgericht verurteilt

51-jähriger Chinese muss 5,5 Jahre ins Gefängnis

Das Luzerner Kantonsgericht hat einen Einbrecher zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Es bestätigte damit ein Urteil des Kriminalgerichts. Der 51-jährige Chinese hat zusammen mit Komplizen unter anderem Uhren und Schmuck im Wert von 2,2 Millionen Franken aus einer Luzerner Bijouterie gestohlen. Über ein Fenster gelangte die Bande ins Treppenhaus, dort brachen die Männer ein Loch in die Wand und stiegen in die Bijouterie ein. Mit einer Trennscheibe knackten sie die Tresore und entwendeten Uhren und Schmuck. Bei einem Einbruchsversuch in Bern wurde der 51-Jährige verhaftet und dank DNA-Proben konnte ihm dann auch der Einbruch in Luzern nachgewiesen werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 38-jährigen Polen wegen bandenmässigem Raub schuldig gesprochen. Der Mann hatte unter anderem im November 2009 ein Luzerner Schmuckgeschäft überfallen. Beim Überfall stahl der Beschuldigte Schmuck im Wert von rund 125'000 Franken. Das Gericht konnte ihm weitere Überfälle, Einbrüche und mehrere Autodiebstähle nachweisen. Dies verteilt über die ganze Schweiz. Weil der 38-Jährige schon von einem isländischen Gericht zu einer 7-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden war, verzichteten die Luzerner Richter auf eine Zusatzstrafe. Aus Sicht der Luzerner Richter sind die 7 Jahre für die Delikte in der Schweiz und Island angemessen. Der Beschuldigte ist Mitte März an Island ausgeliefert worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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