Verurteilter Mörder bleibt in geschlossener Einrichtung

Bundesgericht weist Beschwerde des Verurteilten ab

Der Mann der im 2004 in Stans einen Fasnächtler erschossen hat, bleibt weiterhin in einer geschlossenen Einrichtung. Zu diesem Schluss kommt das Bundesgericht. Es erachtet die Verlängerung der stationären Massnahme für den 47-jährigen als rechtens. Der Mann war zu einer Freiheitsstrafe von 19 Jahren verurteilt worden. Die Freiheitsstrafe wurde aber zugunsten der Massnahme aufgeschoben. Gegen die vom Kantonsgericht Nidwalden angeordnete Verlängerung der stationären Massnahme legte der verurteilte Mörder Beschwerde ein. Diese wurde abgelehnt und der Beschluss der Vorinstanz vom Obergericht bestätigt. Auch das Bundesgericht kommt nun zum Schluss, dass die Vorinstanzen die ärztlichen Entscheidgrundlagen sachlich und ausgewogen gewürdigt haben. Ohne Anlass hatte der Mann einem sich ausruhenden Fasnächtler im Bahnhofsbuffet Stans aus nächster Nähe in den Kopf geschossen.  

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