Wöchentlich Trickbetrugsfälle in der Zentralschweiz

Vor allem Enkeltrick führt Grossmütter und Tanten hinters Licht

In der Zentralschweiz kommt es fast wöchentlich zu Trickbetrügereien. Grossmütter oder Tanten sind besonders oft von dem sogenannten Enkeltrick betroffen. Dabei würden sich die Täter als entfernte Verwandte mit Geldnöten ausgeben und um Geld betteln. In vielen Fällen stecken ausländische Banden hinter den Anrufern. Ihren Akzent erklären sie am Telefon meist damit, dass sie im Namen anderer anrufen würden.

„Ältere Personen trauen sich oft nicht zuzugeben, dass sie die Anrufer nicht kennen.“

In der Schweiz werden pro Jahr 4 Millionen Franken mit Trickbetrug erbeutet, teilt das Bundesamt für Polizei mit. Betroffene sollen sich im Zweifelsfall bei der Polizei melden. Wenn jemand über das Telefon nach Geld verlange, sollte man immer in Alarmbereitschaft sein, so Simon Kopp, Mediensprecher der Luzerner Staatsanwaltschaft.

Audiofiles

  1. So gehen Enkeltrickbetrüger vor. Audio: Franziska Boser

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