Nach Gripen-Nein: Weniger Geld für die Armee

Der Bundesrat will das Budget der Armee kürzen

Der Kampfjet Gripen Muss mit weniger Geld auskommen: Bundesrat Ueli Maurer.

Nach dem Volks-Nein zum Gripen-Kampfflugzeug will der Bundesrat nun das Armeebudget kürzen. Der Bundesrat will der Armee für die kommenden drei Jahren 800 Millionen Franken weniger zur Verfügung stellen. Im Armeebudget der kommenden Jahre sei jeweils Geld für den Gripen reserviert gewesen, teilt das Verteidigungsdepartement mit. Das Geld soll nun den anderen Departementen zur Verfügung stehen. Wie viel Geld die Armee nach 2016 erhalten wird, ist noch unklar. Zuerst muss das Verteidigungsdepartement nun eine neue Strategie für die Armee ausarbeiten.

Verständnis bei den Parteien

Die SP nimmt diese Nachricht erfreut zur Kenntnis. Die Armee brauche kein Geld, wenn nicht klar sei wofür. Auch der Schwyzer SVP-Ständerat Alex Kuprecht kann den Entscheid des Bundesrates nachvollziehen. Es sei jedoch nicht richtig, dass das Geld in anderen Departementen ausgegeben werde – Sparen wäre besser. Ähnlich tönt es von Seiten der FDP. Einzig CVP-Präsident Christophe Darbellay spricht von einem Fehler. Die Armee habe noch nie so wenig Budget gehabt wie jetzt.

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