Die Fussball-Nati benötigt bis zu 4 Tonnen Material

Die Materialwarte haben die Logistik bis jetzt bestens im Griff

Xherdan Shaqiri trägt sein Trikot eine Grösse zu klein

Die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft reist morgen weiter nach Salvador. Dort findet am Freitag das Spiel gegen Frankreich statt. Dieses Reise bedeutet unter anderem auch: Packen! 3,5 bis 4 Tonnen Material hat die Nationalmannschaft mit nach Brasilien genommen. Eine logistische Herausforderung, welche bis jetzt reibungslos geklappt hat.

Shaqiri hats lieber eng

Dafür verantwortlich ist unter anderem Materialwart Martin Suter. Er ist bereits seit 1995 mit der Nationalmannschaft unterwegs. Gewisse Trends versteht er nicht ganz. Beispielsweise die neuen Nati-Trikots, die seien doch einfach zu eng: „Bei den Jungen gibt es offenbar den Trend, dieses Zeugs ganz eng zu tragen“. Xherdan Shaqiri will es offenbar besonders eng. Er hat eigentlich Grösse L, trägt aber ein M. Martin Suter: „Er will M und fertig.“

Die Trikots werden wiederverwertet

Die Abnützung der Trikots ist gering. Die WM-Shirts werden deshalb nach dem Turnier wieder zurück in die Schweiz gebracht. Dort werden sie bis zum nächsten Nati-Einsatz eingelagert.

Bis jetzt kein grosser Ballverlust

Die Materialwarte sind nebst den Kleidern auch für die Bälle verantwortlich. Bis jetzt hat die Nati noch nicht viele der wertvollen Bälle verloren. Die Sicherheitskräfte bringen fast jeden Ball zurück, welcher über die Stadionmauern fliegt. Kaputt gegangen seien einige Bälle nur in Weggis. Da war ein Gitter nicht richtig montiert. Die Bälle fielen deshalb auf spitze Metallträger. 

Audiofiles

  1. Die Materialwarte der Nati haben alles im Griff. Audio: David Nadig

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