11 Verletzte nach Zugunglück im Graubünden

Waggons der Rhätische Bahn entgleisen und stürzen von Trassee

Zugunfall im Graubünden

Bei Tiefencastel im Graubünden ist kurz nach dem  Mittag ein Zug der Rhätischen Bahn auf einen Erdrutsch aufgefahren und entgleist. Grosses Glück hatten die Passagiere im ersten Wagen nach der Lokomotive. Wie ein Passagier erzählt, stürzte der Wagen rund 20 Meter den Hang hinunter und wurde von Bäumen vor dem Sturz ins Tobel aufgehalten. Zwei weitere Waggons entgleisten.

Personen unter Schock

Mittlerweile konnten alle Passagiere aus dem Zug gerettet werden. Fünf Personen wurden schwer und sechs leicht verletzt. Im Zug befanden sind insgesamt rund 200 Personen. Sanitäter betreuen Personen, welche unter Schock stehen. 

Ein Schutzengel fuhr mit

Vor Ort war auch der Verwaltungsratspräsident der Rhätischen Bahn, Stefan Engler, welcher in der Nähe wohnt. Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur sda, dass beim Unfall viel Glück im Spiel gewesen sei.

Starke Regenfälle im Gebiet

Meteorologen gehen davon aus, dass starke Regenfälle zum Erdrutsch geführt hatten. Die Böden waren in der Region bereits stark gesättigt. Innerhalb der letzten 12 Stunden habe es dann nochmals so viel geregnet, wie normalerweise in der Hälfe des Augustes. 

Audiofiles

  1. Zugunglück bei Tiefencastel im Kanton Graubünden. Audio: Jan Heldstab

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