Luzerner Strassenstrich hat sich seit Eröffnung der Zürcher Sex-Boxen kaum verändert

Luzerner Polizei stellt keine Veränderung auf dem Strassenstrich im Ibach fest

Die neuen Verrichtungsboxen in Zürich ähneln einer Garage.

Vor einem Jahr hatte die Stadt Zürich den Strassenstrich am Sihlquai verboten und in Altstätten sogenannte Sex-Boxen eröffnet. Dies löste damals in der Stadt Luzern Ängste aus, viele Freier würden nach Luzern ausweichen, weil in den Sex-Boxen nur noch halb so viele Prostituierte ihre Dienste anbieten. Das Aufkommen von Freiern am Strassenstrich im Luzerner Stadtteil Ibach habe sich jedoch nicht verändert, sagt Urs Wigger Mediensprecher der Luzerner Polizei: "Die Luzerner Polizei hat keine Veränderungen wahrgenommen seit der Strassenstrich Sihlbrugg in der Stadt Zürich geschlossen wurde. Im Stadtteil Ibach in Luzern arbeiten pro Tag zwischen zehn und zwanzig Sex-Arbeiterinnen."

Die Luzerner Polizei sieht auch keinen Boom von so genannten Sex-Salons, wo Sex-Arbeiterinnen ihren Dienst in privaten Wohnungen anbieten.

Audiofiles

  1. Strassenstrich hat sich in der Stadt Luzern nicht verändert. Audio: Lukas Keusch

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