Heiraten - wie geht das?

Für alle, die Ihre Traumhochzeit noch vor sich haben

Verliebt, verlobt, verheiratet: Kommt es auch zum dritten Schritt, dann ändert sich einiges im Leben. Neben vielen Feiern ist das Hochzeitspaar auch mit diversen Veränderungen im Alltag konfrontiert.

Es soll der schönste Tag im Leben werden. Eine Frau und ein Mann haben sich gefunden und entscheiden sich dafür, ihr restliches Leben zusammen zu verbringen. So die romantische Seite einer Heirat. Was auf den ersten Blick verzückt, birgt bei genauerem Hinsehen so manches an bürokratischen und finanziellen Aufwand, der so gar nichts mit der Märchen-Hochzeit gemein hat.

Termin frühzeitig finden

Eine erste Hürde, die sich Paaren in ihren Hochzeitsvorbereitungen stellt, ist der passende Termin. Das Blumenbouquet kann bei der Pendenzenliste getrost einige Stufen nach hinten verschoben werden, weil: Der Termin ist das A und O jeder Hochzeit. Wie Madlen Brunner vom Luzerner Zivilstandsamt bestätigt, gibt es einige Termine, die besonders begehrt sind bei Heiratenden. So werden die milden Frühlingstage überdurchschnittlich oft ausgewählt, während kalte Januartage doch lieber bei wärmenden Tee unter der Bettdecke verbracht werden. Zu beachten ist bei der Terminauswahl, dass man sich frühzeitig bei dem zuständigen Zivilstandesamt meldet. Allerdings auch nicht zu früh: In Luzern kann man sich seinen Termin frühestens sechs Monate vorher reservieren (das geht übrigens nicht online, sondern nur am Schalter). Sollte zudem eine der beiden involvierten Personen aus dem Ausland sein, ist eine telefonische Kontaktaufnahme mit dem Zivilstandesamt ratsam.

Welchen Namen trägt man nach der Vermählung?

Grundsätzlich gilt heute: Jeder Ehegatte behält seinen eigenen Nachnamen. Die Brautleute können aber erklären, dass sie den Namen der Braut oder des Bräutigams als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen. Falls sie dies nicht wollen, behalten die beiden ihre Namen und bestimmen, welchen Namen ihre Kinder haben sollen. Die traditionelle Variante, dass die Frau den Namen des Mannes annimmt, ist also nicht mehr Pflicht, kann aber nach wie vor gewählt werden. Was nicht mehr möglich ist, sind Doppelnamen.

Ausländische Staatsangehörige können die Namensführung nach ihrem Heimatrecht wählen.

Weitere Informationen

Neben den Nachnamen gibt es noch zahlreiche andere Dinge, die sich bei einer Heirat verändern oder die es sich lohnt, in Betracht zu ziehen.

  • Altersvorsorge: Verheiratete Paare müssen auch ihr gemeinsames Altersguthaben besprechen.
  • Erbschaftsregelung: Auch die Erbschaftsfragen sollten sich Ehepaar gut überlegen.
  • Finanzielles: Was kostet eigentlich eine zivile Trauung?
  • Steuern: Die Berechnung der Steuern ändern sich duch eine Heirat für beide Ehepartner.

Audiofiles

  1. Was braucht es zum Heiraten?. Audio: Caspar van de Ven

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