Alpnach erhält einen Vollanschluss

Der Bund übernimmt die Kosten von 6,5 Millionen Franken

Alpnach mit bestehendem Halbanschluss Alpnach Süd (2012) Alpnach mit bestehendem Halbanschluss Alpnach Süd (2012)

Der Anschluss Alpnach Süd auf der A8 im Kanton Obwalden kann zu einem Vollanschluss umgebaut werden. Wie der Bundesrat entschieden hat, soll der Anschluss mit einer Ein- und Ausfahrt nach und von Luzern ergänzt werden. Der Kanton Obwalden und die Gemeinde Alpnach fordern seit mehr als 20 Jahren einen solchen Ausbau. Der Obwaldner Baudirektor Paul Federer zeigte sich dementsprechend erfreut. Alpnach werde dadurch vom Durchgangs- und Lastwagenverkehr entlastet. Ausserdem werde die Industrie- und Gewerbezone besser an die A8 angebunden.

Beim Halbanschluss Alpnach Süd sollen je eine 490 Meter lange Ein- und eine 350 Meter lange Ausfahrtsrampe in und aus Richtung Luzern erstellt werden. Die Kosten von 6,5 Millionen Franken übernimmt der Bund. Obwalden rechnet für bauliche Ergänzungen auf den Zufahrtsstrassen mit rund 1,5 Millionen Franken. Der Bau ist für 2017 geplant. Die Bauzeit liegt bei acht bis zehn Monaten. Der Vollanschluss kann damit frühestens Ende 2017 in Betrieb genommen werden.

Projektstudie Alpnach Süd

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