Economiesuisse will Energiewende zurückstellen

Schaden vom Wirtschaftsstandort Schweiz abwenden

Das Atomkraftwerk Gösgen

Der starke Franken macht der Schweizer Wirtschaft zu schaffen, so deren Dachverband Economiesuisse. Deshalb sei es wichtig, mit verschiedenen Massnahmen Schaden abzuwenden. So soll die Energiestrategie 2050, welche unter anderem den Atomausstieg vorsieht, zurückgestellt werden, so Economiesuisse an der Jahres-Medienkonferenz.

Der Wirtschaftsdachverband forderte die Politik auf, in fünf Handlungsfeldern aktiv zu werden. In einem Punkt wird ein Kostenmoratorium verlangt. Verschiedene geplante Gesetzesvorhaben und belastende Projekte müssten zurückgestellt werden, sagte Heinz Karrer vor den Medien in Bern. Der Economiesuisse-Präsident verwies etwa auf die Energiestrategie 2050 oder die Revision des Aktienrechtsrevision und des Umweltschutzgesetzes.

Unsicherheiten beseitigen

Zweitens müssten in der jetzigen Situation Planungsunsicherheiten ausgeräumt. Die Zuwanderungsinitiative müsse rasch und wirtschaftsfreundlich umgesetzt und die bilateralen Verträge gesichert werde. Auch die Unternehmenssteuerreform III müsse umgehend an die Hand genommen werden.

Die dritte Forderung betrifft die Reduktion von Abgaben und Regulierungskosten. Als viertes Handlungsfeld nennt Economiesuisse weitere Marktöffnungen, die dringend anzustreben seien. Fünftens schliesslich müsse der Innovations- und Forschungsstandort Schweiz gestärkt werden.

Audiofiles

  1. Economiesuisse verlangt Massnahmen gegen die Frankenstärke.. Audio: Franziska Boser, Radio Pilatus AG

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