Bundesgericht verurteilt vbl-Chauffeur

Urteil wegen fahrlässiger Tötung wurde bestätigt

Ein Bus der Verkehrsbetriebe Luzern vbl

Ein Chauffeur der Verkehrsbetriebe Luzern vbl ist vom Bundesgericht wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Der Chauffeur hatte vor bald fünf Jahren einen stark betrunkenen Velofahrer überholt und diesen touchiert. Der Velofahrer stürzte, zog sich dabei schwere Verletzungen zu und verstarb rund drei Wochen später. Der Unfall passierte auf der vbl-Linie 1 in Kriens. Der stark betrunkene Velofahrer war mit über zwei Promille Alkohol im Blut unterwegs.

Laut Bundesgericht Überholmanöver zu früh beendet

Als der Chauffeur mit dem Trolley-Bus den Velofahrer überholte, streifte er diesen mit dem Anhänger. Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass der Chauffeur nach dem Überholen zu früh wieder nach rechts fuhr und deshalb den Velofahrer touchierte.

Urteile der Vorinstanzen bestätigt

Der Chauffeur wurde wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Geldstrafe von 8‘000 Franken und einer Busse von 1'500 Franken verurteilt. Das Bundesgericht bestätigte damit die Urteile des Bezirksgerichts Kriens und des Luzerner Kantonsgerichts.

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