Rekord-Drogenaufgriff im Flughafen Zürich

Die Zollverwaltung stellte viereinhalb Tonnen Khat aus Kenya und Tansania sicher

Am Flughafen Zürich ist der bisher grösste Drogenaufgriff gelungen. Die Zollbehörden in Kloten haben innerhalb von zwei Wochen viereinhalb Tonnen Khat sichergestellt. Die Droge untersteht seit 1992 dem Betäubungsmittelgesetz.

Die Drogen waren laut der Eidgenössischen Zollverwaltung in insgesamt 500 Postpäckchen versteckt. Sie kamen aus Kenya und Tansania. Die Absender hatten sie als Tee, Henna oder Gewürz getarnt.

Der Khat-Strauch wächst in Ostafrika und auf der arabischen Halbinsel. Der Konsum führt zu einem Rausch mit Halluzinationen und Euphorie, kann aber auch schwere psychische Beeinträchtigungen verursachen. Frische Khat-Blätter werden gekaut, getrocknete als Tee aufgegossen oder geraucht.

 

 

 

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