Caritas Luzern: Kündigung für 54 Mitarbeiter

Die meisten arbeiten beim Kanton in der Asylbetreuung weiter

Die Caritas-Geschäftsstelle in Luzern. Der Luzerner Regierungsrat Guido Graf, zuständig für das Asylwesen.

Die Caritas Luzern hat über 50 Angestellten im Bereich Asylbewerber-Betreuung gekündigt. Auf Anfang 2016 übernimmt der Kanton diese Aufgabe in Eigenregie. Den Auftrag dazu erteilte das Parlament vor rund zwei Jahren.

Die meisten Caritas-Mitarbeiter sollen jedoch beim Kanton wieder angestellt werden. Momentan hat der Kanton Luzern dutzende Stellen im Asylbereich im Internet ausgeschrieben. Mit der Umstrukturierung will der Kanton rund 900‘000 Franken jährlich einsparen.

Caritas-Mitarbeiter zu fairen Kondiditionen übernehmen

Die Umstrukturierung bei der Asylbewerber-Betreuung wurde heute auch im Kantonsparlament diskutiert. Die Regierung wurde an seine soziale Verantwortung erinnert. Die Caritas-Mitarbeitenden sollen zu fairen Konditionen übernommen werden, hiess es vor allem von linker Seite. Die Bürgerlichen betonten, es handle sich hier um ein normales Verfahren. Die Caritas-Mitarbeiter müssten sich beim Kanton ganz normal bewerben. Die Arbeit bleibe am Schluss die gleiche, nur der Arbeitgeber sei ein anderer.

Audiofiles

  1. Caritas kündigt über 50 Angestellten - arbeiten diese bald beim Kanton Luzern. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

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