Nach Anschlag: Tunesien kündigt Massnahmen an

Behörden vermelden mindestens 39 Tote

Touristen verlassen Tunesien.

11.30 Uhr
Kuwait: Nach dem Anschlag auf eine Moschee in Kuwait mit mindestens 27 Toten, sind nun 18 Verdächtige festgenommen worden. Das haben die Behörden mitgeteilt. Zum Anschlag in Kuwait hat sich ebenfalls die Terrororganisation IS bekannt. 

08.26 Uhr
Zahl der Toten steigt auf 39. Unter den Toten seien vor allem Briten, aber auch Deutsche, Belgier und Franzosen. Von Schweizer Opfern ist weiterhin nichts bekannt. 

07.30 Uhr
Nach dem Terroranschlag in Tunesien hat die Regierung erste Sicherheitsmassnahmen beschlossen. Unter anderem sollen vorübergehend bis zu 80 Moscheen geschlossen werden. Ausserdem sollen diverse Einrichtungen stärker militärisch überwacht werden, um Touristen vor weiteren Anschlägen zu schützen. Auf die Tourismusbranche im Land dürfte der Anschlag grosse Auswirkungen haben. Experten gehen davon aus, dass in nächster Zeit kaum noch Touristen das Land besuchen werden. Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen des Landes.

06.15 Uhr
Die Terrororganisation IS hat sich zum Anschlagin Tunesien bekannt. Allerdings ist es laut Experten schwierig zu beurteilen, ob das auch stimmt. Der Attentäter, ein tunesischer Student, war laut Behördenangaben ein Einzeltäter. Er ist von der Polizei erschossen worden.

06.00 Uhr
Beim Anschlag in Tunesien sind laut Behördenangaben 38 Menschen getötet worden. Darunter Deutsche und vor allem viele Briten. Von Schweizer Opfern ist weiterhin nichts bekannt. Das Aussendepartement EDA klärt laut eigenen Aussagen weiterhin ab, ob auch Schweizer betroffen sind. 

Audiofiles

  1. Nun fürchtet auch Deutschland Terroranschläge.. Audio: Yanik Probst

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