Temperaturen steigen auf über 34 Grad

SUVA warnt aber vor der Hitze

Abkühlen in der Badi am Rotsee - im Hintergrund die Stege für die Ruderregatta.

Zum ersten Mal sind in diesem Jahr in der Schweiz Temperaturen von über 34 Grad gemessen worden. Am heissesten war es gestern in Genf mit 34,7 Grad. Heute und am Wochenende dürfte es aber bereits neue Rekorde geben. Im Wallis kann es bis 37 Grad warm werden.

SUVA appelliert an die Vernunft

Die Hitzewelle hat aber auch gefährliche Seiten. Der Unfallversicherer SUVA appelliert deshalb unter anderem an die Vernunft der Arbeitnehmer. Man soll auf die Signale seines Körpers hören, sagt Irene Kunz, Fachärztin bei der SUVA. Müdigkeit, Kopfschmerzen, verminderte Konzentration können die ersten Symptome sein, so Kunz. Später können Schwindel, Übelkeit oder ein Bewusstseinsverlust hinzukommen. Im schlimmsten Fall droht ein Hitzschlag. Die SUVA hat deshalb Verhaltenstipps veröffentlicht.

Mehr Todesfälle bei älteren Menschen

Besonders auch ältere Menschen leben bei den aktuell hohen Temperaturen gefährlich. Sie sollten deshalb ihr Verhalten anpassen. Ab 30 Grad gebe es bis zu zehn Prozent mehr Todesfälle, schreibt die Altersvereinigung Pro Senectute in einer Mitteilung. Einfache Verhaltensregeln sind sehr wirkungsvoll: Viel trinken und leicht essen, Körper mit Duschen und Fussbädern kühl halten und, wenn die Hitze kommt, Fenster schliessen und so wenig hinausgehen wie möglich. Pro Senectute appelliert unter anderem auch an Angehörige und Nachbarn alter Menschen, aufmerksam zu sein.

Audiofiles

  1. Die SUVA warnt vor der Hitze. Audio: Jan Heldstab

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