Hausabbruch in Meggen hat Folgen

Das Bundesgericht bestätigte das Urteil des Kantonsgericht gegen die federführende Gesellschaft

Der illegale Hausabbruch in Meggen von 2008

Der unbewilligte Abbruch eines  als schützenswertes Kulturobjekt geführten Einfamilienhauses in Meggen hat juristische und finanzielle Folgen. Das Bundesgericht hat die Verurteilung durch das Kantonsgericht wegen Sachbeschädigung und Widerhandlung gegen das Luzerner Baugesetz bestätigt.  Zudem müssen die beteiligten vier Gesellschaften eine Ersatzforderung an den Staat bezahlen. Die vier Gesellschaften hatten sich zusammengeschlossen und das Gebäude in Meggen im Dezember 2007 gekauft. Einen Monat später, Anfang 2008, liess eine der vier Gesellschaften das Gebäude abreissen. Das Bundesgericht hat jetzt das Urteil gegen die federführende Gesellschaft von einer bedingten Geldstrafe von 2000 Franken und einer Busse von 30'000 Franken bestätigt. Ausserdem muss die Gesellschaft 130'000 Franken für die Wertsteigerung, die das Grundstück durch den Abriss des Hauses erfahren hat, bezahlen.

Die Beschwerden der drei andern beteiligten Firmen hat das Bundesgericht gutgeheissen und zur neuen Entscheidung an das Luzerner Kantonsgericht zurückgewiesen. Dieses hatte den drei Gesellschaften eine Forderung von total 400‘000 Franken auferlegt.

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