"Wir behalten Schneuwly nicht um jeden Preis"

FCL-Präsident Ruedi Stäger nimmt im Fall Schneuwly Stellung

FCL-Präsident Ruedi Stäger Schoss das 2:0 für den FCL: Marco Schneuwly.

Bereits vor dem Saisonstart im vergangenen Juli sorgte ein Gerücht rund um FCL-Stürmer Marco Schneuwly für helle Aufregung. Sion Präsident Christian Constantin bot Schneuwly einen 6-Jahresvertrag an. Als Ablöse wollte Constantin dem FCL 500'000 Franken überweisen. Für die Luzerner viel zu wenig. Unter einer Million gehe gar nichts, hiess es damals.

Mindestens 1,5 Millionen Franken

Nun, einen Monat später, ist Marco Schneuwly immer noch FCL-Stürmer. Die Gerüchte um einen Transfer ins Wallis aber haben nicht abgerissen. Im Interview mit Radio Pilatus hat FCL-Präsident Ruedi Stäger nun klar Stellung bezogen. Man will Schneuwly gerne in Luzern halten, jedoch nicht zu jedem Preis. "Wenn Constantin einen anständigen Preis bietet, werden wir dies mit den Investoren besprechen, sagt Stäger. 800'000 Franken seien jedoch klar zu wenig, so Stäger weiter. Rund 1,5 Millionen Franken müssten die Walliser wohl hinblättern, um die Dienste von Marco Schneuwly zu erwerben.

Ein neues Angebot ist bis heute jedoch nie in Luzern eingetroffen. Der FC Sion und Präsident Christian Constantin haben aber noch bis Ende September Zeit. Erst dann schliesst das Transferfenster innerhalb der Schweiz.

Audiofiles

  1. Beitrag zu den Transfer-Gerüchten um Schneuwly. Audio: Sämi Deubelbeiss

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