Luzern Tourismus will wieder mehr Qualität

Die Wiederholungsbesuche und die Aufenthaltsdauer sollen erhöht werden

Asiatische Touristen fotografieren die Kapellbrücke in der Stadt Luzern.

Luzern Tourismus will in Zukunft weniger auf den Massentourismus setzen. Dies schreibt die Zeitung „Zentralschweiz am Sonntag“. Konkrete Pläne liegen demnach bereits vor. Man habe eine Premium-Qualitätsstrategie aufgegleist, sagte der Luzerner Tourismusdirektor Marcel Perren gegenüber der Zeitung. Die Eckpunkte und Entwicklungsmöglichkeiten seien in der "Strategischen Ausrichtung 2020" festgehalten. So soll der örtliche Tourismus weiterentwickelt werden. Konkret enthält die Premium-Strategie folgende vier Punkte:

  • Die Anzahl der Wiederholungsgäste steigern.
  • Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste erhöhen.
  • Einen idealen und beständigen Gästemix erreichen (bessere Auslastung in der Nebensaison und unter der Woche, besserer Mix der Quellmärkte).
  • Moderates Wachstum der Logiernächte bei höherer Wertschöpfung pro Gast.

Zu den aktuell negativen Stimmen zum Massentourismus bzw. zu den asiatischen Touristen sagt Perren, dass es falsch sei, alle Touristen in den gleichen Topf zu werfen. Es gebe einzelne wenige, die sich falsch verhalten. Weiter gab Perren zu bedenken, dass ein asiatischer Tourist im Durchschnitt 330 Franken pro Tag in der Schweiz ausgebe. Das sei doppelt so viel als ein Durschnitts-Europäer.

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