Flüchtlingsnot: Katholische Kirche öffnet Türen

Die Zentralschweizer Kirchen nehmen Flüchtlinge auf

Die Flüchtlingsströme die derzeit die Behörden in ganz Europa beschäftigen sind auch bei der Kirche ein grosses Thema. Die katholische Kirche des Kantons Luzernen hat die Kirchgemeinden daher gebeten, Flüchtlinge nach Möglichkeit in den Pfarreien und Klöstern aufzunehmen. 

Nur positive Erfahrungen im Kloster Baldegg

Teils haben Asylsuchende im Kanton Luzern bereits Unterkunft unter dem Dach der katholischen Kirche erhalten. Im Kloster Baldegg leben derzeit zwei Syrische Familien mit sieben und neun Kindern. Wie Schwester Nadia des Klosters gegenüber Radio Pilatus sagte, läuft das Zusammenleben mit den muslimischen Familien bestens. Die Familien seien sehr dankbar für die Möglichkeit im Kloster zu leben und würden sich darüber freuen, gemeinsam mit den katholischen Bewohnern des Klosters Baldegg zu beten.

Pfarrei St. Johannes 

Eine weitere Flüchtlingsfamilie wird im Luzerner Würzenbach-Quartier ab heute eine Unterkunft haben. In der Pfarrei St. Johannes wird die Familie mit zwei Kleinkindern für die nächsten zwei Jahre bleiben können, wie Urban Schwegler, Kommunikationsverantwortlicher der katholischen Kirche der Stadt Luzern gegenüber Radio Pilatus bestätigt. Auch werde laut Urban Schwegler nach weiteren Standorten gesucht, um den Menschen in Not zu helfen.

Das Kloster Einsiedeln im Kanton Schwyz wird in den nächsten Wochen ebenfalls vier Flüchtlinge aufnehmen. Bischof Felix Gmür vom Bistum Basel liess verlauten, dass er zwölf Personen im Schloss Steinbrugg in Solothurn per Ende Oktober aufnehmen könne.

Audiofiles

  1. Katholische Kirche und die Flüchtlingskrise. Audio: Caspar van de Ven

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