Gletscherschwund bleibt dramatisch

Der Hitzesommer 2015 hat noch zusätzlichen Schub gegeben

Die Entwicklung des Rhonegletschers seit 1850

Die Alpengletscher haben im vergangenen Hitzesommer viel Masse verloren.  Dies zeigen die neuesten Messungen in der Schweiz und in Österreich.  Laut ETH Zürich werden in der Schweiz die Rekord-Schmelzwerte vom Sommer 2003 zwar nicht ganz erreicht. Aber vor allem kleinere Gletscher unterhalb von 3000 Metern Seehöhe seien komplett aper. Das heisst, dass diese Gletscher ihre Altschneeschicht verloren haben und ungeschützt der Sonne ausgesetzt sind. Und in Österreich ist das Eis auf dem Dachsteingletscher zum Beispiel um drei Meter dünner geworden.

Die ersten Schneefälle Anfang September haben der Leidenszeit der Eisriesen voräufig ein Ende gesetzt. Ein Ende des allgemeinen Gletscherschwunds ist gemäss Experten aber nicht in Sicht.

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