Root setzt auf Fernwärme

Die Luzerner Gemeinde heizt mit Wärme von der Kehrichtsverbrennungsanlage Renergia in Perlen

Seit kurzem wird in Root mit Fernwärme geheizt. Nach einem Jahr Bauzeit wird der Anschluss an das Luzerner Fernwärmenetz am Mittwochnachmittag feierlich eingeweiht. Rund drei Kilometer lang ist der erste Ast des Fernwärmenetzes im Rontal. Dieses wird mit lokaler und umweltfreundlicher Abwärme aus der Kehrrichtverbrennungsanlage Renergia gespeist. «Die Abwärme der Renergia für die eigene Wärmeversorgung zu nutzen, ist energiepolitisch ein grosser Schritt in die richtige Richtung", freut sich der Gemeindepräsident von Root, Heinz Schumacher.

800 Tonnen weniger CO2

Bis Ende 2015 werden in der Gemeinde Root 10 Fernwärme-Heizanlagen in Betrieb sein. Diese sparen jährlich rund 320‘000 Liter Heizöl ein, was einer CO2-Reduktion von rund 800 Tonnen entspricht. Bereits im nächsten Herbst wird das sich im Bau befindende Fernwärmenetz Richtung Ebikon in Betrieb genommen. Später folgen zudem die Gemeinden Buchrain und Emmen. Bis ins Jahr 2020 soll der Ausbau des Fernwärmenetzes abgeschlossen sein. Dann sollen durch die Heizung mit Fernwärme im ganzen Rontal jährlich gar 10 Millionen Liter Heizöl eingespart werden.

Bis Ende 2015 sollen in Root 10 Fernwärme-Heizanlagen in Betrieb genommen werden. Das Fernwärmenetz Rontal ist ein Gemeinschaftsprojekt der EWL sowie der Partnergemeinden Emmen, Ebikon, Buchrain und Root. 

Kerichtverbrennungsanlage Renergia, Perlen

Audiofiles

  1. Root setzt auf Fernwärme. Audio: Urs Schlatter

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