Vier Iraker angeklagt wegen Planung eines terroristischen Anschlag

Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmassliche ISIS-Kämpfer

Weltkugel (Symbol-Bild)

Vier Iraker im Alter von 29 bis 34 Jahren werden von der Bundesanwaltschaft wegen Beteiligung, beziehungsweise Unterstützung einer kriminellen Organisation angeklagt. Die vier Angeklagten hätten einen terroristischen Anschlag geplant, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Details zum geplanten Anschlag wurden keine bekannt gegeben.

Angeklagte sollen Mitglieder von ISIS gewesen sein

Laut Bundesanwaltschaft handelt es sich bei der kriminellen Organisation um den "Islamischen Staat im Irak und Syrien" (ISIS). Die Bundesanwaltschaft ist im Austausch mit anderen Ländern, da der Fall eine „internationale Dimension“ habe, so die Bundesanwaltschaft weiter. Falls die Pläne der Beschuldigten erfolgreich gewesen wären, hätte der IS dazu bekennen sollen. Die Beschuldigten hätten zudem bei der Schleusung weiterer IS-Anhänger nach Europa geholfen. Des Weiteren haben sie Koordinationsaufgaben übernommen sowie Propaganda betrieben.

Seit 2004 Mitglied

Einer der Beschuldigten habe sich bereits 2004 einer Vorgängerorganisation von ISIS angeschlossen, wie Ermittlungen ergaben. Er habe 2011 Kontakte mit dem syrischen Ableger des heutigen sogenannten Islamischen Staats (IS) geknüpft, dessen Mitglieder seine damaligen Weggefährten im Irak waren Unter ihnen war auch ein weiterer Beschuldigter des vorliegenden Verfahren.

Nach der Einreise in die Schweiz vor knapp vier Jahren habe er den Kontakt zu dieser Gruppierung weiterhin aufrecht erhalten und zusammen mit einem weiteren Beschuldigten und einer Drittperson, die aus dem Ausland anreisen sollte, Attentatspläne geschmiedet.

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