Zentralschweizer Skigebiete rüsten sich für die Zukunft

Experten warnen vor Risiken des Wettrüstens

Mit Risiken behaftet: Die Investitionen in Skigebiete

Verschiedene Zentralschweizer Skigebiete rüsten sich für die Zukunft. Die Investitionen für die neuen Anlagen liegen im Millionen-Bereich. Das Wettrüsten in den Alpen bringe aber Risiken mit sich, warnt der Bergbahnexperte Philipp Lütolf von der Hochschule Luzern: "Der Markt schrumpft. Es besteht die Gefahr, dass Überkapazitäten geschaffen werden." 

Zentralschweizer Skigebiete setzen auf Einheimische

Die Anzahl Wintergäste in den Schweizer Alpen ist seit Jahren rückläufig. Zu schaffen machen den Skigebieten auch der starke Franken und die milden Winter. Vom starken Franken sei man in der Zentralschweiz aber weniger betroffen, meint Karl Lustenberger, Direktor der Bergbahnen Sörenberg: "Die meisten Skigebiete in der Zentralschweiz leben von inländischen Gästen aus der Region." Dadurch sei man weniger abhängig von Touristen aus dem Ausland.

Dennoch stehen die Zentralschweizer Skigebiete vor grossen Herausforderungen. Laut Tourismusexperte Jürg Stettler von der Hochschule Luzern müssten zusätzliche Attraktionen geschaffen, unterschiedliche Zielgruppen angesprochen und neue Märkte erschlossen werden.

Audiofiles

  1. Wettrüsten bei den Zentralschweizer Skigebieten. Audio: Tise Oetterli

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