Luzerner Linke wohl chancenlos

Den zweiten Wahlgang gewinnen vermutlich die Bürgerlichen

Bundeshaus in Bern: Der Kanton Luzern wählt am 15. November seine beiden Vertreter in den Ständerat.

In rund einer Woche findet im Kanton Luzern der zweite Wahlgang für den Ständerat statt. Die beiden Sitze dürften wohl in bürgerlicher Hand bleiben, meint der Politologe Olivier Dolder von Interface Luzern gegenüber Radio Pilatus: "Konrad Graber von der CVP und Damian Müller von der FDP sind die klaren Favoriten." Sie dürften wohl in den Ständerat gewählt werden, meint Dolder. Gegen das bürgerliche Duo ist die erfahrene SP-Frau Prisca Birrer-Heimo laut Dolder chancenlos. "Es wäre schon sehr überraschend, wenn Prisca Birrer-Heimo gewählt würde", so Dolder.

Waren es im ersten Wahlgang noch sieben Kandidaten, sind es im zweiten Wahlgang noch deren fünf. Neben den drei Kandidaten der CVP, FDP und SP steigen auch Yvette Estermann von der SVP und der parteilose Rudolf Schweizer nochmals ins Rennen um die beiden Ständeratsmandate.  Am 15. November 2015 entscheiden die Luzerner Wahlberechtigten, welche Kandidaturen sie bevorzugen.

Audiofiles

  1. Warum ein linker Ständeratssitz in Luzern wohl Wunschdenken bleibt . Audio: Sämi Deubelbeiss

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