Minderjährige Schweizer rauchen wieder mehr

Dies zeigen die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik

Zigaretten (Symbolbild).

Junge Menschen in der Schweiz rauchen wieder mehr. Das zeigt eine noch unveröffentlichte Studie des Bundesamtes für Gesundheit. Laut der neuen Studie ist der Anteil junger Raucher in den letzten beiden Jahren wieder gestiegen. Demnach rauchen vor allem Minderjährige wieder mehr, aber auch die 15- bis 25-Jährigen. Dies berichtet die «Rundschau» des Schweizer Fernsehens in ihrer heutigen Ausgabe.

Anstieg vor allem bei den Minderjährigen

Die Studie zeigt einen Anstieg bei den minderjährigen Rauchern im Alter von 15 bis 17 Jahren. Der Anteil der Raucher in diesem Alter stieg von 18,7 Prozent im Jahr 2012 auf 20,7 Prozent im Jahr 2014. Ebenfalls stieg der Anteil der Raucher im Alter von 15 bis 25 Jahren, von 30 Prozent im Jahr 2012 auf 31,6 Prozent im letzten Jahr. Der Anstieg sei «verheerend», so Daniel Bach vom Bundesamt für Gesundheit, weil die jungen Raucherinnen und Raucher fast nicht mehr aus der Sucht herauskämen. Und: «Man weiss auch: Wenn sie nicht aufhören zu rauchen, haben sie im Durchschnitt eine 14 Jahre kürzere Lebenserwartung.»

Junge Raucher leben vor allem in der Deutschschweiz

Die Studie des Bundes zeigt weiter, dass anteilsmässig wieder deutlich mehr junge Männer als junge Frauen rauchen (36,2 Prozent Männer und 26,8 Prozent Frauen im Alter von 15 bis 25 Jahren). Am meisten junge Raucher leben in der Deutschschweiz (32,3 Prozent), am wenigsten in der italienischsprachigen Schweiz (29,9 Prozent). Die Westschweiz liegt dazwischen mit 30,4 Prozent.

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