Chinesischer Matrose für Vierwaldstättersee gesucht

Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee will chinesischen Gäste optimaler betreuen

Bald mit chinesischem Personal unterwegs? - die MS Saphir der SGV Luzern

Touristen aus China lieben Luzern und natürlich auch den Vierwaldstättersee. Deshalb will die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee nun einen Landsmann anstellen, welcher die Kommunikation mit den asiatischen Gästen vereinfachen soll.

Seit Jahren ist die Zahl der asiatischen Gäste in Luzern steigend, besonders jene aus China. Immer mehr Touristen strömen nach Luzern und machen dabei auch eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee. Damit man die asiatischen Gäste optimal betreuen kann, ist man nun auf der Suche nach einem Matrosen oder einer Matrosin mit chinesischer Herkunft. Die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee SGV bestätigte einen entsprechenden Bericht des Tagesanzeigers. Nebst Mandarin sollte der neue Matrose demnach auch Deutsch und - von Vorteil - Englisch beherrschen. Ein entsprechendes Stelleninserat ist online

Eine Ansprechperson für die Gäste

Martin Wicki, Leiter Geschäftsbereich Seefahrt bei der SGV sagte gegenüber Radio Pilatus, dass es zunehmend schwierig sei mit den chinesischen Reisegruppen und Einzeltouristen zu kommunizieren. Oftmals sei der Reiseleiter die einzige Person welche Englisch spreche, aber auch die Gäste hätten immer wieder Fragen und möchten Informationen. Damit man die Betreuung der chinesischen Touristen nun optimieren kann, sucht man eben eine Person welche Mandarin spricht. Dies sei Teil des Tourismuskonzepts der SGV und auch teil der Gastfreundschaft, welche die SGV den Touristen entgegenbringen möchte. Auch bei Luzern Tourismus ist man natürlich erfreut über die Entwicklung und die Bemühungen der Unternehmen, wie Sibylle Gerardi gegenüber Radio Pilatus sagte. Dies fördere den Tourismus und bringe auch den Unternehmen einen Vorteil, wenn man sich so optimal um die zahlreichen asiatischen Gäste kümmern könne.

Chinesischer Skilehrer in Engelberg

Ähnliche Erfahrungen hat man im Skigebiet Engelberg gemacht. Dort wurde auf die letzte Saison hin von Schweiz Tourismus das Projekt lanciert, chinesische Skilehrer zu engagieren. Zwar wurde das Projekt schweizweit auf Eis gelegt, in Engelberg jedoch ist mit Yi Li nach wie vor ein Chinese als Skilehrer tätig. Martin Reinle, Marektingleiter der Bergbahnen sagt, man habe durchaus positive Erfahrungen gemacht. Die Nachfrage sei sehr gut und man erhalte durchwegs positive Feedbacks.

Auch bei der Schifffahrtsgesellschaft erhofft man sich solch positive Erfahrungen machen zu dürfen. Noch ist die Stelle als Matrose oder Matrosin nicht vergeben.

Audiofiles

  1. SGV sucht chinesischen Matrosen. Audio: Philipp Breit

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