Wolhusen: Hauptstrasse nach Felssturz wieder offen

Kleine Emme überschwemmte Gewerbegebiet

Die Absturzstelle in Wohlhusen von einer Drohne fotografiert. Die Trümmer wurden rund 200 Meter weit weggeschleudert: Dies zeigt die dunkle Spur auf der Wiese. Die Abbruchstelle in Wolhusen: Spektakuläre Drohnenaufnahmen der ZSO Emme. Der Felssturz in Wolhusen: Das Geröll staute die Kleine Emme. Nach dem Felssturz in Wolhusen: Die Kleine Emme richtete grossen Schaden an. Nach dem Felssturz in Wolhusen: Die Kleine Emme überschwemmte grosse Flächen und richtete hohen Sachschaden an. Bilder vom Felssturz in Wolhusen Bilder vom Felssturz in Wolhusen Bilder vom Felssturz in Wolhusen Bilder vom Felssturz in Wolhusen Bilder vom Felssturz in Wolhusen

Audiofiles

  1. Der Felssturz in Wolhusen löst Betroffenheit aus. Audio: Sämi Deubelbeiss
  2. Nach dem Felssturz laufen in Wolhusen nun die Aufräumarbeiten.. Audio: David von Moos

Ein Felssturz in die Kleine Emme hat am Montagmorgen bei Wolhusen eine Überschwemmung und grosse Schäden an Gebäuden verursacht. Die Kantonsstrasse ins Entlebuch war den ganzen Montag gesperrt. Verletzt wurde niemand.

Rund 5‘000 Kubikmeter Fels lösten sich am frühen Montagmorgen in der Badfluh auf 50 Metern Höhe und stürzten in die Kleine Emme. Der aufgebotene Geologe Klaus Louis erklärte, der Fels sei in eine Kiesbank eingeschlagen. Die Wirkung sei dabei wie bei einem Meteoriten gewesen.

Material 200 Meter weit weggeschleudert

Durch die Wucht wurden Steine und Bäume 200 Meter weit in und über das dortige Gewerbe- und Wohngebiet auf die parallel zum Fluss führende Kantonsstrasse und ins dahinterliegende Wiesland geschleudert. Das Material schlug bei einem mehrstöckigen Wohnhaus Ziegel vom Dach. Die Fassade und die Fenster eines nahe beim Fluss stehenden Gewerbegebäudes wurden beschädigt.

Der Felssturz hatte sich links der Kleinen Emme auf dem Gebiet von Wolhusen ereignet. Der Schaden betrifft aber vor allem das rechtsufrig gelegene Werthenstein. Die Behörden sprachen von Glück, dass sich der Felssturz in der Nacht ereignete und sich niemand auf der Kantonsstrasse oder im Gewerbegebiet aufgehalten habe.

Hochwasserschutzmauer zerstört

Auf einer Länge von 50 Metern füllte das Gestein das Flussbett 25 Meter breit und fünf Meter hoch. Der Durchfluss wurde stark reduziert. Zudem zerstörten die Gesteinsmasse eine nach dem Hochwasser von 2005 errichtete Hochwasserschutzmauer auf einer Länge von über zehn Meter.

 

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