Dieselöl verunreinigt die Kleine Emme

Felssturz in Wolhusen zieht Umweltschäden nach sich

Die Absturzstelle in Wohlhusen von einer Drohne fotografiert.

Eine Woche nach dem Felssturz im Gebiet Badflueh bei Wolhusen haben die Behörden über die entstandenen Umweltschäden informiert. Möglicherweise sind mehrere tausend Liter Dieselöl in die Umwelt gelangt.

Bei dem Unglück seien mehrere tausend Liter Dieselöl unkontrolliert in die Umwelt gelangt, sagte Peter Koller von der kantonalen Dienststelle für Umwelt und Energie gegenüber Radio Pilatus. Das Ausmass der Umweltschäden können die Behörden noch nicht genau beziffern. Bisher lägen aber keine Anzeichen für die Vergiftung von Trinkwasser oder Fischen vor, so Peter Koller weiter.

Der Abtransport der Felsmassen aus der Kleinen Emme ist derzeit in vollem Gange. Dabei hofft man in der Gemeinde Werthenstein, auf deren Gemeindegebiet die Räumung erfolgt, auf kalte Temperaturen und wenig Niederschlag. "Schmelzwasser und weitere Niederschläge könnten weitere Überschwemmungen verursachen", erklärte Gemeindeammann Fredy Röösli. Dennoch betonte er: Bei den Räumungsarbeiten stünde trotz Zeitdruck die Sicherheit aller Beteiligten im Vordergrund.

Nach Abschluss der Sofortmassnahmen werden die verantwortlichen kommunalen und kantonalen Behörden die aktuelle Gefahrenkarte in diesem Gebiet analysieren und neu beurteilen.

Audiofiles

  1. Werthenstein und Wolhusen: Ausgelaufenes Dieselöl belastet die Umwelt. Audio: David von Moos

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