Weniger Anrufe beim Sorgentelefon 143

Jahresbilanz der Dargebotenen Hand

Die Dargebotene Hand bietet Beratung unter der Nummer 143 Die Dargebotene Hand bietet Beratung unter der Nummer 143

Beim Sorgentelefon „Die Dargebotene Hand“ ist im vergangenen Jahr die Zahl der Anrufe zurückgegangen.

Rund 220‘000 Anrufe gingen bei der Nummer 143 ein, wie der Verband „Die Dargebotene Hand“ mitteilte. Das bedeutet einen Rückgang von über 3 Prozent. Gleichzeitig gewinne die Online-Beratung an Bedeutung. In diesem Bereich sind die Nutzer deutlich jünger als am Telefon. Thematisch gehe es dabei vor allem um Beziehungsthemen und Suizid.

Psychische Leiden und Einsamkeit

Zugenommen haben Anrufe wegen psychischen Leiden (24 Prozent) und Einsamkeit (11 Prozent). Weniger Beratungen gab es dagegen zu Beziehungsthemen. Bei 5 Prozent der Anrufe ging es um Arbeit und Ausbildung, bei 4 Prozent um Gewalt. Täglich sieben Gespräche (1,2 Prozent) drehten sich um Suizidgedanken.

Die Anrufe von Männern nahmen gegenüber dem Vorjahr um rund 6 Prozent auf gut 50'000 zu. Etwa die Hälfte aller Anrufenden sind zwischen 41- und 65-jährig. Nur rund 1 Prozent aller Gespräche (1297) wurden mit Kindern und Jugendlichen geführt, für die es ein eigenes Angebot gibt.

 

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