Der FC Luzern träumt vom 7. Cupfinal

Im Halbfinal wartet mit Lugano aber ein gefährlicher Gegner

Der FC Luzern steht im Viertelfinale des Schweizer Cups. Marco Schneuwly freut sich in der 10. Minute über den Ausgleich zum 1:1.

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  1. Der FCL träumt vom Cup-Final. Audio: Sämi Deubelbeiss
  2. Der FCL braucht heute jede Unterstützung!. Audio: Maik Wisler

Nach dem verkorksten Start ins Jahr 2016 mit vier Niederlagen in der Meisterschaft, hofft der FC Luzern auf den Cup-Effekt. Im Schweizer Fussball-Cup überzeugte der FCL in dieser Saison offensiv bisher. Gegen Servette Genf (5:2), Xamax Neuenburg (4:2), St. Gallen (3:2) und Aarau (4:3) setzten sich die Luzerner jeweils ohne grössere Probleme durch, auch wenn die Resultate zum Teil knapp waren. Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass der FCL in diesen vier Spielen nicht weniger als 16 Tore schoss. Genau dies muss den Luzernern Mut machen. Das Tore schiessen war in der Rückrunde nämlich bisher das grosse Problem vom Team von Markus Babbel. In den vier Spielen im neuen Jahr traf der FCL nur zwei Mal, beide Treffer erzielten Verteidiger (Schachten und Puljic) per Kopf.

Im Cup-Halbfinal wartet am Mittwoch (19.00 Uhr; live bei Radio Pilatus) in der Swissporarena der FC Lugano. Das einfachste Los, welches der FCL bekommen konnte. Im anderen Halbfinal duellieren sich nämlich der FC Sion und der FC Zürich (Mittwoch, 20.45 Uhr). Die Luzerner dürfen die Luganesi aber auf keinen Fall unterschätzen. Am vergangenen Wochenende zeigten die Tessiner ihre offensiven Stärken beim 3:3 Unentschieden gegen St. Gallen deutlich, konnten ihre Schwächen in der Defensive aber einmal mehr nicht kaschieren. Für die Luzerner heisst dies wohl, dass der Angriff die beste Verteidigung ist. Daher spielt der FCL wohl mit Marco Schneuwly und Michi Frey mit zwei Stürmern.

Für den FC Luzern wäre es nach 1960, 1992, 1997, 2005, 2007 und 2012 der siebte Cupfinal in der Vereinsgeschichte. Die ersten beiden Finals gewannen die Luzerner, seit 1992 wartet der FCL jedoch auf den Gewinn von einem weiteren "Chöbu."

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