Felssturz in Wolhusen könnte sich wiederholen

Geologen gehen von weiteren Gefahren aus

Die Abbruchstelle in Wolhusen: Spektakuläre Drohnenaufnahmen der ZSO Emme.

Audiofiles

  1. Nach dem Felssturz in Wolhusen: So geht es weiter. Audio: David von Moos
  2. Nach dem Felssturz in Wolhusen: Reaktionen aus der Bevölkerung. Audio: Boris Macek

Im Gebiet Badflueh in Wolhusen muss weiterhin mit Felsstürzen gerechnet werden. Laut Geologen ist der Fels stark zerklüftet und deshalb immer noch instabil.

Drei Monate nach dem Felssturz von Wolhusen ist die Gefahr noch nicht vorbei. Man rechne auch in Zukunft mit weiteren Felsstürzen in der gleichen Grössenordnung, teilten die Behörden am Montagvormittag mit. Erste Untersuchungen von Geologen hätten gezeigt, dass der Fels im Gebiet Badflueh stark zerklüftet sei. 

Die Gemeinden Werthenstein und Wolhusen klären nun gemeinsam mit Fachleuten und dem Kanton Luzern die Gefahrenlage genauer ab. Erste Ergebnisse sollen im Frühling in einem Jahr vorliegen. Bis dahin werde der Felsen weiterhin überwacht, sagte Fredy Röösli, Gemeindeammann von Werthenstein auf Anfrage von Radio Pilatus. 

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